So bekommen Sie die erforderliche Funktionsprüfung.

1. Durchführung der Funktionsprüfung 
Mit modernen Kamerasystemen reinigen und befahren wir vom Revisionsschacht aus Ihre Hausanschluss- und Grundleitungen. Der Kanalinspekteur kontrolliert jeden Zentimeter des Leitungssystems, bewertet den Zustand und dokumentiert vorhandene Schäden. Die Untersuchung wird vor Ort als Film gesichert und auf einer DVD zur Verfügung gestellt. Für jede geprüfte Leitung wird ein detaillierter Bericht angefertigt. Leitungsverlauf, Schächte und Entwässerungseinrichtungen werden auf einem Lageplan dargestellt oder in vorhandene Bestandspläne genau eingefügt. Bei schadensfreier Leitung bestätigen wir Ihnen umgehend die Dichtheit. Liegen Schäden vor, dient die vollständige Dokumentation als Grundlage für die nächsten Schritte. 

2. Zustandsanalyse und Sanierungskonzept
Die erstellte Dokumentation der Funktionsprüfung wird durch unseren zertifizierten Sachkundigen analysiert und bewertet. Anschließend erstellt er ein Sanierungskonzept nach DIN 1986-30 unter Berücksichtigung aller denkbaren Verfahren und ein Angebot über die notwendigen Sanierungsleistungen. 

3. Sanierung und Reparatur
Ihr Ansprechpartner von AbflussKlar steuert für Sie alle anstehenden Baumaßnahmen aus dem Sanierungskonzept. Von unserem Schwesterunternehmen Franz Müller GmbH & Co. KG werden sämtliche erforderlichen Tiefbauarbeiten zuverlässig durchgeführt. Unsere Unternehmen  unterliegen als Inhaber des Gütezeichens Kanalbau umfangreichen Qualitätskontrollen.

>> Gesetzesgrundlagen


Für alles, was unter Ihrem Grundstück passiert, und dessen Folgen sind Sie als Eigentümer verantwortlich. Sie sind verpflichtet, den ordnungsgemäßen Zustand und die Funktionsfähigkeit Ihrer Abwasseranlage zu überwachen und zu gewährleisten!

§ 61 Wasserhaushaltsgesetz des Bundes: Selbstüberwachung bei Abwassereinleitungen und Abwasseranlagen

(1) Wer Abwasser in ein Gewässer oder in eine Abwasseranlage einleitet, ist verpflichtet, das Abwasser nach Maßgabe einer Rechtsverordnung nach Absatz 3 oder der die Abwassereinleitung zulassenden behördlichen Entscheidung durch fachkundiges Personal zu untersuchen oder durch eine geeignete Stelle untersuchen zu lassen (Selbstüberwachung).

(2) Wer eine Abwasseranlage betreibt, ist verpflichtet, ihren Zustand, ihre Funktionsfähigkeit, ihre Unterhaltung und ihren Betrieb sowie Art und Menge des Abwassers und der Abwasserinhaltsstoffe selbst zu überwachen. Er hat nach Maßgabe einer Rechtsverordnung nach Absatz 3 hierüber Aufzeichnungen anzufertigen, aufzubewahren und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

(3) Durch Rechtsverordnung nach § 23 Absatz 1 Nummer 8, 9 und 11 können insbesondere Regelungen über die Ermittlung der Abwassermenge, die Häufigkeit und die Durchführung von Probenahmen, Messungen und Analysen einschließlich der Qualitätssicherung, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten sowie die Voraussetzungen getroffen werden, nach denen keine Pflicht zur Selbstüberwachung besteht.